CD-Review: Placebo - Battle for the sun

Es ist schon wirklich beeindruckend mit welcher Kontinuität die Band um Sänger Brian Molko hervorragende Alben unters Volk bringt und ihrem Namen ("Ich gefalle") alle Ehre macht.
Das neue Werk "Battle for the sun" steht den Vorgänger-Alben hierbei in nichts nach - im Gegenteil: Selbst gemessen am an Hits nicht armen Placebo-Kosmos ist "Battle for the sun" ein absolutes Killer-Album. Mit ihrer ersten Single-Auskopplung "For What It's Worth" beweisen die Londoner zwar erneut ihr Händchen für melancholische Ohrwürmer, aber sie hätten fast jeden anderen der insgesamt 13 Songs vorausschicken können.
"Ashtray Heart" - übrigens benannt nach dem ersten Bandnamen, bevor sich die Band Placobe nannte - "Devil In The Details", The Never-Ending Why", "Happy You're Gone" und "Breathe Underwater" erwischen den Zuhörer sofort mit der vollen Breitseite, die restlichen Stücke brauchen auch nur einen Durchlauf mehr.
Das schwermütig-episches Komplett-Paket kommt ohne Ausfälle oder Füller daher und reißt von der ersten bis zur letzten Minute mit. Das gilt natürlich nur für Menschen, die sich für Placebo und ihren durch Molkos außergewöhnliche Stimme getragenen Stil erwärmen können. Wem der androgyne Mann und sein näselndes Organ bisher nicht in den Kram passten, der wird auch um diese Scheibe einen weiten Bogen machen müssen, aber ihm entgeht dabei ein Album, das schon bald das Etikett "Klassiker" tragen dürfte.
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Das Review wurde übrigens für GetAddicted verfasst.













