CD-Review: Kong - Snake Magnet

Warum sich diese Band ihren Namen nicht zweimal überlegt, wird ein ewiges Rätsel bleiben. Entweder sie wussten nichts von der Existenz der niederländischen Quadrophoniker oder sie hatten nicht damit gerechnet, dass diese sich noch einmal zusammenraufen würden.
Dass Letzteres ausgerechnet in dem Jahr geschieht, in dem die Namensvettern aus Manchester ihr zweites Album auf den Markt werfen, ist natürlich mehr als unglücklich ...
Richtig verwirrend wird es dann beim ersten Durchlauf von "Snake Magnet", denn auch musikalisch sind Kong (UK) gar nicht mal so weit von Kong (NL) entfernt - aber spätestens beim Gesang wird klar: Das können nicht die Vier-Ecken-Holländer sein, denn bei denen gibt es keinen Gesang. Der Dreier aus Englands Norden macht ordentlich Postcore-Alarm mit viel Gefrickel und Gebrüll.
Manchmal möchte man einfach nur ausschalten, manchmal möchte man wissen, wie der disharmonische Wahnsinn weitergeht. Hinter dem lärmenden Trio stecken mit Steven Hodson and Mark Heron zwei Drittel "Oceansize", die scheinbar bei ihrem gemäßigten Progrock-Brötchgengeber nicht genug Gas geben können. Das können Sie bei Kong ausgiebigst. Freunde von Fugazi, Mars Volta oder Dillinger Escape Plan sollten mal ein Ohr riskieren.
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Dieses Review wure übrigens für GETADDICTED.ORG geschrieben - jetzt mit komplett neuer Webseite!













