<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?>
<rss version="2.0">
	<channel>
		<title>Existenznachweis.de</title>
		<description>Ein Weblog</description>
		<link>http://www.existenznachweis.de/rss.xml</link>
		<language>de</language>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: Konzert-Review: Morcheeba im Gloria Köln</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/507/morcheeba-koeln</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/507/morcheeba-koeln</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1280522352.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;Konzert-Review: Morcheeba im Gloria Köln&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Morcheeba sind wirklich nur dann Morcheeba, wenn Shirley Klarisse Yonavive Edwards genannt Skye ihre Zauberstimme über die getragenen Trip-Hop-Klänge haucht. Das haben nach zwei Alben ohne ihr Aushängeschild auch Paul und Ross Godfrey erkannt und den Originalzustand Anfang des Jahres wieder hergestellt. Die Fans dankten es dem live zum Sextett aufgestockten Trio mit einem rappzapp ausverkauften Konzert im Kölner Gloria-Theater. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Dass es keins der lauwarmen Best-Of-Reunion-Konzerte werden würde, die immer mal wieder über zahlungswillige Fans hereinbrechen, zeigt sich schon an der Songauswahl des Abends. Mit &quot;Moog Island&quot; packen die Londoner gleich zu Beginn den hypnotischen Auftaktsong ihres Debüt-Albums &quot;Who Can You Trust&quot; aus. Die 15 Jahre alte Nummer hat nichts von ihrer Magie verloren, ist aber auch nicht gerade eine Einladung zum Partymachen, sondern eher ein Dankeschön an die Fans der ersten Stunde, und von denen gibt es an dem Abend in Köln mehr als das Gloria fasst. Vor der Tür warten &quot;Suche-Karten&quot;-Schilderhalter vergeblich auf Erlösung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Drinnen geht es derweil mit &quot;Friction&quot; vom Zweitwerk &quot;Big Calm&quot; weiter. Das Reggae-Feeling passt bestens zum heißen Wetter in der Domstadt und Skye freut sich angesicht der Temperaturen über den Ventilator am Bühnenrand, der ihr knallrotes Federkleid zum Wehen bringt und ... &quot;well it's not blowing in my face.&quot;, wie die 36-Jährige augenzwinkernd ergänzt. Nach zwei weiteren Stücken aus dem vier Alben umfassenden Fundus der gemeinsamen Ära bis 2004 gibt es dann endlich auch den ersten Song vom neuen Album. &quot;Even Though&quot; ist die Single-Auskopplung vom &quot;Blood Like Lemonade&quot; betitelten Werk und wird gefeiert wie ein alter Bekannter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &quot;The Sea&quot; führt Band und Publikum dann mit einer feinen Mitmachaktion wieder zurück in die Vergangenheit des &quot;Big Calm&quot;-Albums, aber schnell gibt es mit &quot;Crimson&quot; und dem Titelsong auch weitere Stücke vom gelungenen Reunion-Werk. Wenig überraschend, dass die beiden Skye-losen Alben bei der Setlist des Abends komplett ausgespart werden. Dafür bietet die gemeinsame Vergangenheit einfach zu viele gute Songs, die mit der Dynamik einer Live-Band auch noch einmal ganz anders ihre Wirkung entfalten und die Schublade &quot;Pop&quot; des öfteren zugunsten von härteren Gefilden verlassen. Besonders zeigt das neben &quot;Blindfold&quot; auch der neue Song &quot;Beat Of The Drum&quot;, bei dem Ross Godfrey an der Gitarre den Verzerrer schon mal etwas kräftiger einschaltet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Songs vom Top-Seller-Album &quot;Fragments Of Freedom&quot; finden erstaunlicherweise erst im Zugabenteil Platz, dafür aber gleich im Doppelpack. Nach &quot;Be yourself&quot; folgt das lang erwartete und ausgiebig gefeierte &quot;Rome Wasn't Built In A Day&quot;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Wer den kuscheligen Abend in Köln verpasst hat, der sollte die Augen offen halten, denn weitere Tourdaten stehen scheinbar kurz vor der Bestätigung. Darüber hinaus hat der WDR-Rockpalast den Abend im Gloria aufgezeichnet. Das Ganze wird am 30. August ab 1 Uhr morgens gesendet. Einen kleinen Ausschnitt vom Konzert findet ihr schon &lt;a title=&quot;WDR-Rockpalast&quot; href=&quot;http://www.wdr.de/tv/rockpalast/extra/konzerte/2010/0720/&quot;&gt;auf der Rockpalast-Webseite&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wurde übrigens für &lt;a title=&quot;Bericht bei GetAddicted&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/morcheeba-live-koeln-gloria-2010.html&quot;&gt;GetAddicted&lt;/a&gt; verfasst. Dort gibt es auch noch &lt;a title=&quot;Morcheeba-Fotos live in Köln&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/gallery-morcheeba-koeln-gloria-2010.html&quot;&gt;weitere Fotos von dem Konzert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 22:41:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>ERLEBTES: Wenn Frauen mu&#776;ssen ...</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/506/wenn-frauen-muessen</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/506/wenn-frauen-muessen</guid>
		<description>&lt;p&gt;Martina stand zweifelnd in dem schummerigen Flur des kleinen Szenelokals. Es roch nach dieser typischen Mischung aus kaltem Rauch, langen Abenden und zu oft benutztem Frittenfett. &amp;bdquo;Warum&amp;ldquo;, fragte sie sich, &amp;bdquo;warum nur habe ich Sabine nicht mitgenommen?&amp;ldquo; Sonst ging sie immer mit ihrer besten Freundin zusammen aufs Klo. Eine Eigenschaft die den Rest der Clique rasend machte. Genau deshalb hatte sie diesmal auch darauf verzichtet und hatte alleine den Weg zum O&amp;#776;rtchen angetreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das hatte sie jetzt davon: Sie stand vor den Toilettentu&amp;#776;ren der neu entdeckten Kneipe und wusste nicht wohin. Denn die Tu&amp;#776;ren zeigten Linne&amp;#769;s Mars- und Venussymbol &amp;ndash; je ein Kreis mit Kreuz nach unten bzw. mit Pfeil nach rechts oben. Martina wusste, dass sie diese Symbole kannte und auch ihre Bedeutung hatte sie schon mal irgendwo gelesen. Aber die Chance jetzt einem Pissoir-Nutzer in die Arme zu laufen war einfach zu groß. Diese Peinlichkeit wollte sie sich lieber ersparen. Es half nichts, sie musste zuru&amp;#776;ck zum Cliquen-Tisch und Sabine um Hilfe bitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;bdquo;Na kannste nicht ohne Sabine&amp;ldquo;, feixten die Jungs am Tisch als Martina viel zu fru&amp;#776;h wieder zuru&amp;#776;ckkam. Sie ignorierte das mit einem charmanten La&amp;#776;cheln und wandte sich flu&amp;#776;sternd an Sabine: &amp;bdquo;Was ist nochmal das Symbol fu&amp;#776;r Frau?&amp;ldquo; &amp;ndash; Sabine u&amp;#776;berlegte kurz und malte die Antwort zur Verdeutlichung mit dem Finger auf den Tisch als sie sagte: &amp;bdquo;Ein Ma&amp;#776;nnchen mit Rock.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dieser Text wurde im Original für den &lt;a title=&quot;Blickpunkt Balve&quot; href=&quot;http://www.blickpunktbalve.de/blickpunkt.php&quot;&gt;Blickpunkt Balve&lt;/a&gt; verfasst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 21:38:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>ERLEBTES: Ja, er lebt noch ...</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/505/update</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/505/update</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1279572324.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;Ja, er lebt noch ...&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Aus Gründen der namentlichen, emotionalen und steuerrechtlichen Neustrukturierung meines familiären Umfelds habe ich hier in letzter Zeit nicht mehr viel geschrieben. Keine Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher hier ein kleines Update zu allem, was ich an anderer Stelle so veröffentlicht habe:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;CD-Review Thomas Dybdahl&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-thomas-dybdahl.html&quot;&gt;CD-Review &quot;Thomas Dybdahl - Thomas Dybdahl&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;CD-Review Slash&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-slash.html&quot;&gt;CD-Review &quot;Slash - Slash&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;CD-Review Morcheeba&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-morcheeba-blood-like-lemonade.html&quot;&gt;CD-Review &quot;Morcheeba - Blood like Lemonade&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;Baroness in Dortmund&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/gallery-baroness-dortmund-2010.html&quot;&gt;Bildergalerie &quot;Baroness in Dortmund&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;Baroness in Dortmund&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/baroness-live-dortmund-fzw-2010.html&quot;&gt;Konzertreview &quot;Baroness in Dortmund&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;CD-Review I am Kloot&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-i-am-kloot-sky-at-night.html&quot;&gt;CD-Review &quot;I am Kloot - Sky at night&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;So. Das war jetzt auch nicht viel, aber immerhin. Bald gibt es hier wieder mehr zu lesen. Nehme ich zumindest an.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:28:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: Konzert-Review: Life Of Agony in der Matrix Bochum</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/504/life-of-agony-bochum</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/504/life-of-agony-bochum</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1271269458.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;Konzert-Review: Life Of Agony in der Matrix Bochum&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Vor zwanzig Jahren formierte sich in New York eine Band, die sich mit ihrem Crossover aus NYHC und Alternative-Rock schnell einen Namen machte, den sie vor allem ihrem ersten Album &quot;River Runs Red&quot; zu verdanken hat. Zum Geburstag schenkten Life Of Agony sich und ihren Fans eine Konzertreise, bei der das komplette Debüt noch einmal im Mittelpunkt stehen sollte. Für drei Konzerte kam die Band jetzt auch nach Europa.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Einziger Deutschland-Termin des restlos ausverkauften Europa-Kurztrips ist am Ostersonntag die Matrix in Bochum. Warum ausgerechnet der schlauchförmige Matrixkeller mit seinem traditionell eher abenteuerlichen Sound - hinten Matsch, vorne laut - das Ziel der Tourplaner war, wird vermutlich ein ewiges Geheimnis bleiben. Nichts desto trotz ist der rund 1.000 Leute fassende Laden gerammelt voll wie selten, als die vier Herren nach dem ermüdenenden Vorprogramm von Panic Cell und Hyperglow endlich die Bühne betreten. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da es sich bei &quot;River Runs Red&quot; um ein Konzeptalbum handelt, das die letzten Tage im Leben eines Selbstmörders beschreibt, stand die Setliste des Abends natürlich schon vorher fest, dennoch ist die traurig-wütende Energie, mit der der erste Song &quot;This Time&quot; durch die Matrix-Röhre brät, faszinierend. An Intensität und Power hat die Platte seit ihrem Erscheinen Anfang der 90er nichts eingebüßt. Garant dafür ist natürlich vor allem der kleine Mann mit der großen Herz-Schmerz-Stimme. Keith Caputo sieht mit seine langen Haaren und dem wallenden Hemd aus wie eine kleine Ausgabe des jungen Ozzy und hat sich auch ein wenig vom wirren Gestus des großen Meisters abgeschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kenner wissen: Den zweiten Song des Albums - &quot;Underground&quot; - beginnt Keith alleine. &quot;If you don't walk with me ...&quot; weiter kommt er nicht, da knallt ihm ein Bierbecher vors Mikro, der mal wieder beweist, dass neben Taschenprüfungen am Einlass auch IQ-Tests nicht schlecht wären. Das würd' die Reihen zwar lichten, aber zumindest blieben einem solch grenzdebile Leistungen erspart. Der Song findet trotzdem eine würdige Fortsetzung und nach dem im Gewölbe verhallenden Einspieler &quot;Monday&quot; brechen bei &quot;River runs red&quot; alle Dämme. Der Titelsong ist einer der großen Hits der Platte und löst mittelschwere Verwüstungen in den ersten Reihen aus. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Daran ändert sich auch beim anschließenden &quot;Trough And Through&quot; nichts. Nur: Auf einmal ist Herr Caputo veschwunden und taucht für den Rest des Abends auch nicht mehr auf. Der Gesang ist zu hören, die Band rockt munter weiter, steht aber definitiv nur noch zu dritt auf der Bühne. Hat der gute Keith vielleicht einen Ausflug ins Publikum gemacht? Ist er mit Funkmikro hinter der Bühne verschwunden um weiteren Becherwürfen zu entgehen oder ist er - wie es ein paar holländische Fans später entrüstet vermuten - einfach &quot;stoned or drunk or what the fuck ever, I want my money back&quot; . In der Tat lag kurzfristig die Vermutung in der Luft, er habe sich einfach durch eine Stimme vom Band ersetzen lassen. Später stellte sich raus: Der Sänger hat brav seinen Dienst verrichtet - und zwar vom Fotograben aus, in Ermangelung an Körpergröße war dieser Fakt aber nur für die ersten paar Reihen zu erfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die &quot;RRR&quot;-Scheibe mit ihren 50 Minuten Spielzeit keine abendfüllende Veranstaltung ist, gibt es nach dem finalen Blutstropfen in &quot;Friday&quot; noch weitere Highlights on top - &quot;Other Side Of The River&quot;, &quot;Day He Died&quot;, &quot;Weeds&quot;, &quot;I Regret&quot; und &quot;Lost At 22&quot; runden den Abend ab - und irgendjemand wird am Ende auch Herrn Caputo wieder aus dem Fotograben geholfen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wurde übrigens für &lt;a title=&quot;Bericht bei GetAddicted&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/konzert-life-of-agony-bochum-2010.html&quot;&gt;GetAddicted&lt;/a&gt; verfasst.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;Foto: Eknad Naest&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 20:25:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>ERLEBTES: Fleischthekenkonversation: Gespräche mit Frau Wurst</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/503/fleischthekenkonversation</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/503/fleischthekenkonversation</guid>
		<description>&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Teilen meines Umfeldes bin ich dem Verzehr der in Mitteleuropa gängigen Fleischsorten nicht komplett abgeneigt. Ich brauche nicht jeden Abend ein halbes Schwein auf dem Tisch zu haben wie andere Teile desselben Umfeldes, aber komplett entsagen mag ich den Wurstkadavern und Hackleichen auch nicht.&lt;br /&gt;Ekelskandale und Tierquälerei sind mir zwar nicht gänzlich schnuppe &amp;mdash; wann immer es geht falle ich gerne und gutgläubig auf teure Bio-Frische-Freilauf-Siegel und mundgerechte Luft-Bodenhaltung rein &amp;mdash; aber die Gewissheit mal irgendwann in einen abgelaufenen Döner gebissen zu haben beschert mir nicht unbedingt Spontanherpes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Größere Probleme bereitet mir dagegen der Erwerb der Tierteile. Ich will meine Wurstwaren eingeschweißt und mit einem schicken Siegel für das gute Gewissen beklebt aus einer SB-Kühltheke nehmen &amp;mdash; den Kontakt zum Fleischereifachpersonal meide ich wann immer es geht. Irgendwie funktioniert das nicht mit mir und der Metzgerin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich allerdings bedrängte mich ein recht kleiner aber enorm einflussreicher Teil meines Umfeldes massiv, doch bitte für das bevorstehende Wochenendfrühstück eine üppige Selektion unterschiedlichster Aufschnitt-Kleinstmengen zu erstehen, die unmöglich in Cellophan zu bekommen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste zur Theke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun beherrsche ich schon seit Kindesbeinen den fürchterlichen, aber einmal auswendig gelernten und nie wieder vergessenen Satz &quot;Ein halbes Pfund Gehacktes halb und halb, bitte.&quot; Auch wenn sonst kein Mensch, der klaren Verstandes ist, dieses Wortscheusal verstehen kann &amp;mdash; in Metzgereien gehört es offenbar zur Grundausbildung zu wissen, dass der Kunde 125 Gramm Schweinehack und 125 Gramm Rinderhack gemischt haben möchte. Der Satz funktioniert im Sauerland wie im Ruhrgebiet, und sogar an der Nordseeküste bekam ich schon die gewünschte Ware (glaube ich ...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: Wer kulinarisch nicht vollkommen verroht ist, stößt mit diesem Satz beim Erwerb von Frühstücksaufschnitt schnell an seine Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es half alles nichts &amp;mdash; ich musste Fleischtheken-Konversation betreiben. Oh, wie ich es hasse. Vor mir liegen 35 Sorten Salami die sich ausschließlich in ihrer Form unterscheiden, maximal ein Pfeffer- oder Kräuterrand bringt etwas Abwechslung in die Sache. Umgeben ist das Ganze von einem chaotischen Schilderwald, der überhaupt keinen Aufschluss auf irgendeine Art der Zuordnung gibt. Mutig entscheide ich mich für eine Salami, deren Scheibenformat zu dem soeben erstandenen Brot passen könnte. Nichts ist schlimmer, als Wurstscheiben auf Brotgrößen zurecht flicken zu müssen. Wer so etwas macht? Fragt mal meinen Sohn ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber egal auf welche Salamisorte ich zeige, es ist garantiert die luftgetrocknete Eselsalami aus einem Mailänder Künstlerviertel für 7,99 je 100 Gramm. Ok &amp;mdash; denke ich &amp;mdash; zwei, drei Scheiben, man gönnt sich ja sonst nichts und sage &quot;Ja, aber nur drei Scheiben bitte.&quot; Zack &amp;mdash; darf's ein bisschen mehr sein &amp;mdash; sind zehn Scheiben eingetütet. Die berühmte Salamitaktik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gleiche Spiel beim Schinken. &quot;Ich hätte gerne einige Scheiben mageren Frühstücksschinkens&quot;, lautete mein wohlüberlegtes und wohlformuliertes Kaufgesuch. Frau Wurst zeigt mit den Wort &quot;Wie wär's mit dem Schwatzwälder&quot; auf eine Lage Fettstreifen, die nur erahnen lassen, dass wohl irgendwo dazwischen auch etwas geräucherter Brotbelag zu finden sein könnte. &quot;Nein danke, vielleicht der da?&quot; weise ich auf eine etwas appetitlichere Auslage. &quot;Datt issen Zerrano&quot;, sagt sie als ob ich statt des angedachten Schinkens auf einmal eine Tüte Luftschlangen bestellt hätte. &quot;Ja, so fünf Scheiben.&quot; Wie es weitergeht kann man sich denken. In Anbetracht sich anbahnenden Aufruhrs in der Schlange voller professioneller Wurstkäu(f)erinnen hinter mir, stimme ich den zwölf angebotenen Scheiben für knapp fünf Euro zu und verlasse schweißnass den Ort des Terrors.&lt;br /&gt;In meiner Junggesellenzeit hätte ich mich über die vertane Zeit geärgert, schnell einen Prengel Fleischwurst (mit Knoblauch) eingepackt und hätte den zu teuren Theken-Aufschnitt heimlich bei der Kinderschokolade versteckt. Aber heute muss ich ja mit einer Selektion heimkommen, geht also nicht ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte ich auch noch Käse mitbringen, aber zum Glück entdecke ich eine eingeschweisste Auswahl holländischen Allerleis und flüchte mit der hart erkämpften Frühstücksbeute nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 21:35:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: CD-Review: Field Music - Field Music (Measure)</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/502/field-music-measure</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/502/field-music-measure</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1268683049.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;CD-Review: Field Music - Field Music (Measure)&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Für ein Projekt, das erst seit 2004 existiert und das aus dem Dunstkreis der sehr heutigen Bands The Futureheads und Maximo Park entstand, klingt das aktuelle Werk von David und Peter Brewis' &quot;Field Music&quot; unglaublich antiquiert. Antiquiert im besten Sinne allerdings.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Schon bei den vorangegangenen CDs der Band war das Urteil &quot;Indie Rock&quot; extrem unzureichend und verkürzt, aber bei dem 72-minütigen Werk &quot;Field Music (Measure)&quot; verbietet sich definitiv jede Form der Schubladisierung. Auf dem ernorm erwachsenen Album zitieren sich die Brewis Brüder durch die halbe Musikgeschichte von der Mitte der 70er bis heute. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &quot;Effortlessly&quot; schaut mal kurz bei Yes' &quot;Owner Of A Lonely Heart&quot; rein, &quot;Them That Do Nothing&quot;, könnte auch aus der Feder von McCartney stammen und das großartige &quot;The Rest Is Noise&quot; klingt wie ein gemeinsames Werk von Steely Dan, Queen und Styx. Bei anderen Stücken standen hier und da sicher auch Bowie, Zeppelin oder Prince gedanklich Pate. Die Band funkt, rockt, jazzt, schwelgt, lässt Songs Zeit sich episch zu enfalten, scheut sich nicht vor ausgedehnten Parts, greift auch mal zu ungewöhnlichen Instrumenten und lässt Stücke unmerklich ineinander fließen. Während fast jedem der 20 durchweg überzeugenden Stücke erwischt sich der Zuhörer bei einem anderen &quot;Das klingt wie, na - wie hießen die noch gleich ...?&quot;-Gedanken, ohne dass Field Music dabei je ihre eigene Identiät aufgeben würden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Wäre da nicht der klare Sound einer modernen Produktion, man könnte meinen, ein Juwel aus längst vergangenen Zeiten in Händen zu halten. Sehr groß.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Links:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Bandhomepage&quot; href=&quot;http://www.fieldmusic.co.uk/&quot;&gt;Bandhomepage&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title=&quot;MySpace-Seite&quot; href=&quot;http://www.myspace.com/fieldmusic&quot;&gt;MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wure übrigens für &lt;a title=&quot;GetAddicted.org&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-field-music-measure.html&quot;&gt;GETADDICTED.ORG&lt;/a&gt; geschrieben - jetzt mit komplett neuer Webseite!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:28:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: CD-Review: Kong - What It Seems Is What You Get</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/501/kong-what-it-seems-is-wha-you-get</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/501/kong-what-it-seems-is-wha-you-get</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1268682984.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;CD-Review: Kong - What It Seems Is What You Get&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Irgendwann Mitte der 90er wurden die Niederländer in der Rock- und Metalpresse mal als das ganz große Ding gepriesen. Aber funktioniert der quadrophonische Instrumental-Industral fast zehn Jahre nach Auflösung der Band heute noch genauso?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort muss leider heißen: Irgendwie nicht. Von der Original-Besetzung ist nur noch Bassist und Sample-Meister Mark Drillich übriggeblieben, und der hat sich für die übrigen drei Ecken des Probenraums neue Leute zusammengesucht. An deren musikalischem Können wird es nicht liegen, dass WISIWYG nicht so zündet wie frühere Meisterwerke, aber irgendwie scheint doch ein wenig die Inspiration zu fehlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Waren Kong auf &quot;Phlegm&quot;, &quot;Earmined&quot; oder &quot;Freakcontrol&quot; noch innovative Pfadfinder neuer muskalischer Wege, so haben sie jetzt wohl den Kompass verloren und laufen dem eigenen Schatten der Vergangenheit etwas ziellos hinterher. Nicht, dass die Platte wirklich schlecht wäre. Der Opener &quot;On The Contrary&quot; groovt gleich ganz amtlich drauflos und auch &quot;Tenfold Right&quot; kommt zum Beispiel mit prima tanzbaren Rythmen um die Ecke, aber die ein oder andere Sample-Idee hat man dann doch schon etwas zu oft gehört und auch die Melodien, die Kong früher trotz Gesangsverzicht zaubern konnte bleiben leider meist aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Früheren Fans des Quartetts sei das Album dennoch ans Herz gelegt. Wer Kong noch nicht kennt, der greife bitte lieber zu einem der ersten sechs Alben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Links:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Bandhomepage&quot; href=&quot;http://www.kong.nl/&quot;&gt;Bandhomepage&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title=&quot;MySpace-Seite&quot; href=&quot;http://www.myspace.com/kongnl&quot;&gt;MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wure übrigens für &lt;a title=&quot;GetAddicted.org&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-kong-what-it-seems-is-what-you-get.html&quot;&gt;GETADDICTED.ORG&lt;/a&gt; geschrieben - jetzt mit komplett neuer Webseite!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:12:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: CD-Review: Kong - Snake Magnet</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/500/kong-snake-magnet</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/500/kong-snake-magnet</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1268683015.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;CD-Review: Kong - Snake Magnet&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt; Warum sich diese Band ihren Namen nicht zweimal überlegt, wird ein ewiges Rätsel bleiben. Entweder sie wussten nichts von der Existenz der niederländischen Quadrophoniker oder sie hatten nicht damit gerechnet, dass diese sich noch einmal zusammenraufen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Letzteres ausgerechnet in dem Jahr geschieht, in dem die Namensvettern aus Manchester ihr zweites Album auf den Markt werfen, ist natürlich mehr als unglücklich ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Richtig verwirrend wird es dann beim ersten Durchlauf von &quot;Snake Magnet&quot;, denn auch musikalisch sind Kong (UK) gar nicht mal so weit von Kong (NL) entfernt - aber spätestens beim Gesang wird klar: Das können nicht die Vier-Ecken-Holländer sein, denn bei denen gibt es keinen Gesang.  Der Dreier aus Englands Norden macht ordentlich Postcore-Alarm mit viel Gefrickel und Gebrüll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal möchte man einfach nur ausschalten, manchmal möchte man wissen, wie der disharmonische Wahnsinn weitergeht.  Hinter dem lärmenden Trio stecken mit Steven Hodson and Mark Heron zwei Drittel &quot;Oceansize&quot;, die scheinbar bei ihrem gemäßigten Progrock-Brötchgengeber nicht genug Gas geben können. Das können Sie bei Kong ausgiebigst. Freunde von Fugazi, Mars Volta oder Dillinger Escape Plan sollten mal ein Ohr riskieren. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Links:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a title=&quot;Bandhomepage&quot; href=&quot;http://kongdoms.blogspot.com/&quot;&gt;Bandhomepage&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title=&quot;MySpace-Seite&quot; href=&quot;http://www.myspace.com/kongdom&quot;&gt;MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wure übrigens für &lt;a title=&quot;GetAddicted.org&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-kong-snake-magnet.html&quot;&gt;GETADDICTED.ORG&lt;/a&gt; geschrieben - jetzt mit komplett neuer Webseite!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Fri, 5 Mar 2010 20:58:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: Konzert-Review: Alberta Cross im Zakk Düsseldorf</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/499/alberta-cross-zakk-duesseldorf</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/499/alberta-cross-zakk-duesseldorf</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1267650533.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;Konzert-Review: Alberta Cross im Zakk Düsseldorf&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Im Zakk-Club haben es sich vielleicht 300 Leute kuschelig gemacht, als Petter Ericson Stakee mit tief ins Gesicht gezogenem Schlapphut auf die Bühen schlurft, kurz freundlich grüßt, das Arbeitsgerät umhängt und Alberta Cross mit &quot;Song Three Blues&quot; gleich einen der besten Songs des Albums &quot;Broken Side of Time&quot; anstimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung ist gut im kleinen Zakk - nicht ausgelassen, aber jeder weiß den Moment zu schätzen. Denn wenn Albert Cross alles richtig machen, dann könnten Sie nach ihrem gefeierten Full-Length-Debüt schon bald den Weg von Kings Of Leon einschlagen, heißt: Die Konzerte in kleinen Clubs dürften rar werden. Was enorm schade wäre, denn trotz des wummerig dröhnenden Sounds bietet das Quintett aus New York an diesem Abend einen unheimlich intensiven Auftritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich steht das aktuelle Album im Fokus des Konzertes, wird aber mit ein paar Songs von der E.P. &quot;The Thief &amp; The Heartbreaker&quot; garniert. Dabei zeigt sich, dass auch vermeintlich eher durchschnittliche Songs des Debüts aus dem Jahr 2007 es live ganz schön in sich haben - &quot;The Devil's All You Ever Had&quot; etwa entwickelt sich zu einem echten Ohrwurm.  Obwohl die Bühne keinen besonders großen Aktionsradius zulässt und die Band zwischen den Stücken nicht gerade als geschwätzig bezeichnet werden kann, kommt im Laufe des rund 75-minütigen Auftritts vor und auf der Bühne richtig gute Laune auf, was angesichts der teilweise recht schwermütigen Stücke nicht selbstverständlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig eindringlich sind vor allem ruhigere Songs wie &quot;City Walls&quot; oder &quot;Ghost Of City Life&quot;, bei denen Petter Ericson Stakee seine seltsame Stimme und das zum Teil schon übertriebene Vibrato mit der besonderen Atmosphäre des kleinen Clubs multiplizieren kann. Die härteren Nummern wie &quot;ATX&quot; haben natürlich auch ihren Reiz, leiden aber ein wenig am Sound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Knaller haben sich Alberta Cross allerdings bis zur Zugabe aufbewahrt: &quot;Rise From The Shadows&quot; ist schon als Studio-Track wahrlich keine schlechtes Stück, aber hier und an diesem Abend wird er zur absoluten Gänsehautnummer. Oben drauf gibt es zum Abschluss dann noch den Titeltrack des Albums, und spätestens jetzt ist jeder glücklich, denn kein Song von besagter Platte blieb ungespielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wurde übrigens für &lt;a title=&quot;Bericht bei GetAddicted&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/konzert-alberta-cross-duesseldorf-2010.html&quot;&gt;GetAddicted&lt;/a&gt; verfasst.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Wed, 3 Mar 2010 22:11:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: CD-Review: I am Kloot - B Album</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/498/i-am-kloot_b-album</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/498/i-am-kloot_b-album</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1266666365.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;CD-Review: I am Kloot - B Album&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Mit &quot;I am Kloot&quot; ist das so ein Sache. Entweder man ist alles verschlingender Fan des Trios aus Manchester oder man findet den spärlich instrumentierten Indie-Rock einfach nur zum Gähnen. Eine Kollektion mit unveröffentlichen Songs, Demos und B-Seiten treibt diese Extreme natürlich noch auf die Spitze: Die Fans lecken sich die Finger nach dem raren Material, und der Rest fällt das Urteil schon vorab: Auf der B-Seite von &quot;Gähn&quot; kann nur &quot;Schnarch&quot; sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, so ist es nun wirklich nicht. Immerhin bietet die Platte einen ungewöhnlichen Überblick über das bisherige Schaffen der drei Männer, die sich vor über zehn Jahren in einem Live-Club kennengerlernt haben. Angefangen von der ersten Single &quot;Titanic&quot; über einen Remix von &quot;Gods and Monsters&quot; bis zur Demo-Version des Hits &quot;Over my Shoulder&quot; und einer französischen Version des Single-Erfolgs &quot;Twisted&quot; zeigen die 30 Songs dieser Doppel-CD eindrucksvoll, welches künstlerische Potenzial in dem Trio aus Nord-England steckt und macht die Platte damit keineswegs nur für eingefleischte Fans interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dank der zehn komplett neuen Stücke, die das Album an Bord hat, können sich auch letztere nicht nur an alt bewährtem Material erfreuen, sondern bestens die Zeit  überbrücken bis zum Erscheinen des wahrscheinlich &quot;The sky at night&quot; betitelten neuen Studio-Albums im Spätsommer 2010.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a title=&quot;Bandhomepage&quot; href=&quot;http://www.iamkloot.com/&quot;&gt;Bandhomepage&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a title=&quot;MySpace-Seite&quot; href=&quot;http://www.myspace.com/iamklootmusic&quot;&gt;MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review wure übrigens für &lt;a title=&quot;GetAddicted.org&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org/artikel/items/review-i-am-kloot-b-album.html&quot;&gt;GETADDICTED.ORG&lt;/a&gt; geschrieben - jetzt mit komplett neuer Webseite!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:27:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>GEDACHTES: Ein Hundeleben (mit Socken)</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/gedachtes/497/hundeleben</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/gedachtes/497/hundeleben</guid>
		<description>&lt;p&gt;Mein Verhältnis zu Hunden lässt sich leicht auf den Punkt bringen: Ich mag sie nicht und sie mögen mich nicht. Seit einer unangenehmen Begegnung im Kindesalter gehe ich den vierbeinigen Freunden aus dem Weg, und nachdem ich weiß, dass Hunde aufgrund ihres üppigen Fleischkonsums eine grauenhafte CO2-Bilanz haben, kann ich diese Abneigung sogar wissenschaftlich untermauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Freunde Michael und Vanessa sind da ganz anders gestrickt: Sie befreiten zwei unberechenbare Mischlingsdamen aus dem nächsten Tierheim und gleichen deren Klima-Rechnung aus, indem sie selbst auf den Verzehr von Wurst &amp; Co. verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal im Jahr besuchen Herrchen und Frauchen samt Kläff und Wuff Herrchens Eltern. Letztere sind auch nicht unbedingt ausgewiesene Hundefreunde, haben sich aber zähneknirschend mit der Tatsache arrangiert, dass das einzige derzeit greifbare Enkelähnliche mit dem Schwanz wedelt und bei Regen übel riecht. Seit einiger Zeit haben die Hundegroßeltern eine neue Nachbarskatze, die lebensmüde genug ist durch deren Garten zu spazieren, wann immer es ihr passt. Die beiden Hundedamen rasten natürlich jedes Mal komplett aus, wenn sie den ungebetenen Gast wittern, poltern durch das ganze Haus und kommen wild bellend mit großer Mühe vor der Terrassentür zum Stehen, wobei sie mit ihren Krallen  regelmäßig tiefe Bremsspuren im teuren Parkettboden hinterlassen. Oma und Opa sind not amused.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher hat Vanessa vor dem jüngsten Besuch Hundesocken gestrickt. Acht Stück. Meine Einlassung, dass es wesentlich einfacher wäre die Katze zu erschießen wurde von den beiden Tierfreunden brüsk zurückgewiesen. Also reiste Familie Bello dieses Mal frisch besockt zu den Großeltern. Nun gibt es  ja allerhand Begriffe wie blöder Hund, hundsmiserabel, hundsgemein oder hundemüde. Nur hundsgescheit oder Schlauhund sind aus gutem Grund nicht dabei. Und so kommt was kommen musste: Die Katze spaziert wieder durch den Garten, die Hunde flippen wieder aus, hetzen zum Fenster und wollen wie gewohnt in letzter Minute den Krallenanker ins Parkett nageln, was jedoch wie geplant an der neuen Pfotenumpuschelung scheitert. Die beiden Wauwaus semmeln also mit Vollgas gegen die Terrassentür, die Katze lacht sich kaputt, die Scheibe hat einen Sprung sowie zwei schicke Schnauzenabdrücke. Und vor dem nächsten Heimatbesuch werden Kläff und Wuff ins Pfötchenhotel gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dieser Text wurde im Original für den &lt;a title=&quot;Blickpunkt Balve&quot; href=&quot;http://www.blickpunktbalve.de/blickpunkt.php&quot;&gt;Blickpunkt Balve&lt;/a&gt; verfasst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 22:27:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>ERLEBTES: Wir haben Ihre Kreditkarte aufgehangen</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/496/spam-kreditkarte</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/496/spam-kreditkarte</guid>
		<description>&lt;p&gt;Heute erreichte mich trotz diverser Filter unerfreulicherweise die folgende Email:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hallo Gast Visa Europe,&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ihre Kreditkarte wurde ausgesetzt, weil wir ein Problem festgestellt, auf Ihrem Konto .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben zu bestimmen, dass jemand Ihre Karte ohne Ihre Erlaubnis verwendet haben. Fr Ihren Schutz haben wir Ihre Kreditkarte aufgehangen. Um diese Suspension aufzuheben Klicken Sie hier und folgen Sie den Staat zur Aktualisierung der Informationen in Ihrer Kreditkarte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermerk: Wenn diese nicht vollst?ndig ist am 13.Januar 2010, wir gezwungen sein, Ihre Karte aussetzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bedanken uns fr Ihre Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Schutz ist unsere Verantwortung, Thank you ..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dokumente ID : 72104015850&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, Kunden-Support-Service.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es heißt ja, dass bei einer Millionen verschickter Spam-Emails ein bis zwei Leute blöd genug sind darauf reinzufallen. Einen solchen Menschen würde ich gerne mal kennenlernen. Nur so aus Neugier. Danke.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 22:20:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: 2009: Ein musikalischer Reste-Rückblick</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/495/2009-jahresrueckblick-musik</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/495/2009-jahresrueckblick-musik</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1245271711.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;2009: Ein musikalischer Reste-Rückblick&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;So, nachdem ich ewig lange nichts mehr geschrieben habe, kommt auf den letzten Drücker nun doch noch was. Und wie sollte es anders ein - es geht mal wieder um Musik, und zwar um das was ich während der letzten 364 Tage ohrentechnisch wichtig fand. Wen das interessiert, der möge weiterlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dankenswerterweise hat Henning mich auf diversen GetAddicted-Treffen massiv bearbeitet mir doch mal was von Biffy Clyro anzuhören. An einem Tag, an dem meine Altermilde größer war als mein Altersstarrsinn, tat ich es - trotz des blöden Bandnamens. Umgehend überzeugt kaufte ich danach alles von den drei Schotten, was für Geld zu kriegen ist und finde natürlich auch das neue Album &quot;Only Revolutions&quot; grandios. Dass Konstantin die Band blöd findet bzw. ihr Werk &quot;Studentenmusik&quot; nennt, ist für eingeweihte Kreise so etwas wie das Präsikat &quot;besonders wertvoll&quot;. Eine mittlere Katastrophe war übrigens, dass das BC-Konzert in der Zeche Bochum erst von November auf Dezember verschoben, dann vom Schneefall verhindert wurde und nun hoffentlich im Februar 2010 stattfinden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht so überraschend wie Biffy Clyro aber dennoch grandios waren mal wieder die Jungs von Dredg. Während &lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Dredg CD-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/473/dredg-the_pariah_the_parrot_the_delusion&quot;&gt;die neue Platte&lt;/a&gt; erst mittelfrsitig richtig zündete, waren die Kalifornier live wieder der Oberknaller. Live ebenfalls mehr als empfehlenswert: Alice in Chains. Nach dem &quot;Ach die gibt's wieder?&quot;-Effekt wurden neuer Sänger und neue Platte sofort ins Herz geschlossen. Dass das ganze dann auch live noch so ein Hammer ist - was will man mehr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas enttäuschend: &lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Heather Nova live&quot; href=&quot;/musikalisches/486/heather-nova_zeltfestival-ruhr&quot;&gt;Heather Nova live&lt;/a&gt;. Die Stimme bezauberte wie eh und je, aber wenn ich mich daran erinnere vor einigen Jahren mit Konstantin am Fuße des Burgfrieds der Burg Altena der schönen Heather beim Einsingen gelauscht zu haben, dann ... hm ... dann war das irgendwie besser. Sängerinnentechnisch milde gestimmt hat mich aber 2009 die Cardigans-Heldin Nina Persson, die mit ihrem Side-Project &quot;A Camp&quot; sowohl &lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;A Camp - CD Review&quot; href=&quot;/musikalisches/466/a-camp_colonia&quot;&gt;eine neue Platte&lt;/a&gt; als auch ein pima Konzert im Kölner Luxor abgeliefert hat. Dass ich an dem Abend während des Vorprogramms minutenlang neben der Schwedin stand, ohne es zu merken - Schwamm drüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beste Konzert im vergangenen Jahr lieferten für mich allerdings die Kings of Leon beim 1Live-Radiokonzert im Gloria-Theater ab. Viel zu kurz aber ganz nah dran. Perfekt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Hier meine Top-5-Listen 2009&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Top 5 Alben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Alice in Chains - Back gives way to blue&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biffy Clyro - Only Revolutions&lt;/li&gt;&lt;li&gt;The Thermals - Now we can see&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Placebo - CD-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/474/placebo_battle-for-the-sun&quot;&gt;Placebo - Battle for the sun&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Lamb of God - CD-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/458/lamb-of-god_wrath&quot;&gt;Lamb of God - Wrath&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;strong&gt;Top 5 Songs&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Biffy Clyro - Shock Shock&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;Dredg CD-Review&quot; class=&quot;intern&quot; href=&quot;/musikalisches/473/dredg-the_pariah_the_parrot_the_delusion&quot;&gt;Dredg - Ireland&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Steven Wilson - CD-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/463/steven-wilson_insurgentes&quot;&gt;Steven Wilson - Significant Other&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Jupiter Jones - Das Jahr in dem ich schlief&lt;/li&gt;&lt;li&gt;The Thermals - How we fade&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;strong&gt;Top 5 Konzerte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Kings of Leon - Live-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/460/king-of-leon-radiokonzert&quot;&gt;Kings of Leon - Gloria Köln&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Dredg Live-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/476/dredg-zeche-bochum&quot;&gt;Dredg - Zeche Bochum&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Alice in Chains - Live-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/493/alice-in-chains_fzw-dortmund&quot;&gt;Alice in Chain - FZW Dortmund&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;A Camp - Live-Review&quot; href=&quot;/musikalisches/469/a-camp_live-koeln-luxor&quot;&gt;A Camp - Luxor Köln&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hellsongs - Bochum Total&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Wie das so ist, blieben auch dieses Jahr wieder ein paar Platten unrezensiert, was ich hiermit in Kurzform nachholen möchte:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Last One Dying - The Hour Of Lead&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn Ex-Venom-Bolzer &quot;Mantas&quot; bei einem Song mitmacht: Es ist und bleibt Lärm, der nach spätestens zwei Songs nur noch nervt. Das gleiche gilt auch für:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;August Burns Red - Constellations&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;BallerBallerGrunzGrunzRöchelRöchel. Irgendwie bin ich zu alt für sowas, wenn es nicht Opeth oder Lamb of God heißt. Verschenke daher zwei abwaschbare Bierdeckel an Selbstabholer.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Thin Lizzy - Still Dangerous (live)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mal angenommen Sänger und Bassist Phil Lynott wäre nicht im legendenbildenden Alter verstorben, ich prophezeie mal ganz kühn von Thin Lizzy wäre außer &quot;Boys are back in town&quot; nicht viel übrig geblieben. Einen anderen Schluss lässt die vermutlich 53. posthume Veröffentlichung der immer noch und inzwischen ohne Originalmitglied tourenden Band nicht zu. Langweiliger Durchschnittsrock mit immergleichen Ideen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Rokkoko - Alte Straßen, neue Wege&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Klingt irgendwie nach &quot;Tele&quot;, was kein Lob ist. Konstantin würde sagen &quot;Studentenmusik&quot;. Diesmal zurecht. Trotzdem sind zwei, drei nette Songs auf der selbstproduzierten 6-Song-EP. Mit dem richtigen Kontakt zu den richtigen Leuten könnte das was werden.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 16:22:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: Konzert-Review: Alice in Chains live im FZW Dortmund</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/493/alice-in-chains_fzw-dortmund</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/493/alice-in-chains_fzw-dortmund</guid>
		<description>&lt;p&gt;Superlative sollten in der Regel zwar möglichst überlegt und sparsam eingesetzt werden, aber im Fall &quot;Alice in Chains&quot; ist der Titel &quot;Bestes Comeback 2009&quot; nicht nur angesichts des sich dem Ende neigenden Jahres absolut angebracht. Das stellten die Amerikaner im Dortmunder FZW jetzt auch live eindrucksvoll unter Beweis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Kurt weiland die Knarre küsste wurde landauf landab der Tod des Grunge postuliert, und tatsächlich verabschiedete sich ziemlich flugs alles was mal irgendwann mit Karohemd, Kinnbart und Kopfsocke kommerziell erfolgreich war. Chris Cornells jüngste Solo-Eskapaden begraben jede Hoffnung auf eine Wiederkehr der wundervollen Soundgarden, Pearl Jam sind schon seit Jahren so etwas wie das akustische gute Gewissen für Versicherungsangestellte und klingen dabei noch langweiliger als ihre Gut-Menschen-Vorbilder von U2, und Layne Staley tat es anderen Grunge-Helden gleich, als er sich mit der Nadel im Arm aus dem Staub machte. Mit seiner unvergleichlichen Stimme war der Alice-in-Chains-Frontmann  zwar Identifikationsfigur für die Fans, aber anders als Cobain bei Nirvana war Staley nicht alleiniger Songwriter und Sänger: Gitarrist Jerry Cantrell sorgte für einen Großteil der Songs, und mit seiner Zweitstimme auch für den ganz speziellen AIC-Sound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Sänger William DuVall hat die Originalbesetzung jetzt einen neuen Mann am Mikro, der nicht nur den alten Songs in respektvoller Interpretation neues Leben einhaucht, sondern mit dem auch enorm intensive und eingängige neue Stücke entstanden sind. Das Album &quot;Black Gives Way to Blue&quot; hat nichts von den sonst üblichen &quot;Nochmal-schnell-Kohle-machen&quot;-Werken mancher Kollegen, sondern kann selbst dem Alice-in-Chains-Klassiker &quot;Dirt&quot; das Wasser reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erwartungshaltung war daher vor dem Konzert im neuen Dortmunder FZW durchaus hoch, doch als zu Versatzstücken von Black Sabbath's &quot;Iron man&quot; die ersten morbiden Bilder über den Bühnenhintergrund flackerten und die Band mit &quot;Rain when I die&quot; auf die Bühne knallte, waren alle eventuellen Zweifel weggewischt. Mit &quot;Them bones&quot; gab es dann gleich einen zweiten &quot;Dirt&quot;-Song hinterher - überhaupt nahm das zweite Studioalbum einen Großteil des Abends ein: Angry Chair, Dam that river, Would? - selbstbewusst, eigenständig und doch mit einem Tick Staley-Hommage in der Stimme rockte William DuVall die Klassiker von der Bühnenmitte aus, während er bei den neuen Songs mit Gitarre bewaffnet zur Seite trat und Jerry Cantrell den Frontpart überließ. Mal abgesehen von diesem Erkennungsmerkmal mischten sich die neuen Lieder perfekt in das Set der frühen Songs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wechselte sich Aktuelles wie &quot;Your Decision&quot;, &quot;Check my brain&quot; und &quot;Acid Bubble&quot; munter mit den zeitlosen Granaten &quot;Man in the box&quot;, &quot;Love, Hate, Love&quot; und &quot;It Aint Like That&quot; ab. Vom letzten Staley-Werk, dem selbstbetitelten Album &quot;Alice in Chains&quot;, gab es überraschenderweise nur &quot;Again&quot; und &quot;God am&quot;, aber dafür streuten die Seattle-Veteranen einen Mini-Akustik-Set ein, in dem &quot;No Excuse&quot; und &quot;Down in a hole&quot; von den rund 2000 Zuschauer gebührend abgefeiert wurden. Den perfekten Abschluss des Zugabenteils konnte nach gut anderthalb Stunden natürlich nur der Hit &quot;Rooster&quot; bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens ließen nicht nur die Songauswahl und Zusammenspiel der Band kaum Wünsche offen, auch der Sound im FZW war hervorragend. Der extrem transparante Klangmix brachte jedes Instrument und jede Stimme perfekt zur Geltung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:45:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: DVD-Review: Nirvana live at Reading</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/492/nirvana-live-at-reading</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/492/nirvana-live-at-reading</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1257447728.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;DVD-Review: Nirvana live at Reading&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Anfang der 90er: Frau Dr. Merkel hieß noch Herr Dr. Kohl, blühende Landschaften gab es maximal bei der Bundesgartenschau in Dortmund, Raider hieß plötzlich Twix und harte Musik kam meist von Kerlen, die aussahen wie Frauen. Kurzum: Wer einen Grund zum Rebellieren brauchte, musste nicht lange suchen. In diese Stimmung hinein platzte plötzlich ein Sound, der so rauh, intensiv und ehrlich, der von solch brutaler Schönheit war, dass es klang als hätten die Kinder von Sid Vicious und John Lennon eine Band gegründet. Nirvana waren geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1992, als die Gruppe um den traurigen Helden Kurt Cobain nach der Veröffentlichung des &quot;Nevermind&quot;-Albums den Zenit ihres ersten Erfolgs erreicht hatte, war sie Headliner beim traditionsreichen Reading-Festival. Dieser Auftritt wurde von den Lesern des Kerrang-Magazins zur Nummer eins auf der Liste &quot;100 Gigs That Shook The World&quot; gewählt. Und auch in einem Poll des NME erkoren die Leser den Auftritt im Süden Englands zu &quot;Nirvana&amp;rsquo;s #1 Greatest Moment&quot;. Jetzt gibt es das 100-minütige Grunge-Feuerwerk, das angeblich zu den am meisten gebootlegten Konzerten überhaupt gehört, zum ersten Mal in Dolby-Qualität auf DVD und CD fürs Wohnzimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikfreunde jüngeren Datums werden vermutlich etwas fassungslos vor der Flimmerkiste hocken und fragen: &quot;Was fandet ihr nur an dem Typen?&quot; Cobain lässt sich im Rollstuhl auf die Bühne fahren, rotzt seine Songs mit einem OP-Hemdchen bekleidet vor die mehreren Zehntausend Zuschauer, trifft gesanglich nur selten den richtigen Ton und kriegt kaum ein sinnvolles Wort zwischen die Songs. Und trotzdem oder gerade deswegen transportiert das Video sehr exakt was das fragile Gebilde Nirvana für die nachfolgenden Musikergenerationen bedeutete. &quot;Vier Akkorde und eine schön schräge Melodie krieg ich auch hin&quot;, dachte sich auf einmal so mancher und lange zur Sechssaitigen.&lt;br /&gt;Dass das so einfach nicht ist, zeigt die Playlist des pünktlich zum Weihnachtsgeschäft veröffentlichten Scheibchens. Eine Perle folgt auf die nächste: Drain you, Love buzz, Negative creep, In bloom, Come as you are, Lithium, Polly, Lounge act ... und selbstverständlich das unvermeidbare &quot;Smells like teen spirit&quot;, das Cobain, Novoseli&amp;#263; und Grohl mit einer fast schon unverschämten Variante von Bostons &quot;More than a feeling&quot; beginnen. Die Nevermind-Platte steht natürlich im Zentrum des Auftritts, aber auch Songs vom Debut &quot;Bleach&quot; und von der erst zwei Jahre später erscheinenden &quot;In Utero&quot;-Scheibe finden sich in der Setlist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt ein feine Platte um entweder in Erinnerungen zu schwelgen oder eine Band zu ihrer besten Zeit kennenzulernen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Offizielle Webseite&quot; href=&quot;http://www.nirvana.de/&quot;&gt;Offizielle Webseite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Review wurde übrigens für &lt;a title=&quot;Review bei GetAddicted.org&quot; href=&quot;http://www.getaddicted.org&quot;&gt;GetAddicted&lt;/a&gt; verfasst.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Thu, 5 Nov 2009 23:24:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>ERLEBTES: Fliegenpilzragout in Darwin's Bistro</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/491/darwins-bistro-halloween-doener</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/erlebtes/491/darwins-bistro-halloween-doener</guid>
		<description>&lt;p&gt;Der Briefkasten an dem mein Name steht, wird in letzter Zeit mit Werbung bestückt, die mir gelinde gesagt Angst macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, die Dönerbude um die Ecke darf mir gerne weiterhin ihre Speisenkarte zukommen lassen. Dass mir der türkische Imbiss darin Pizza Calzone (mit Dönerfleisch) oder Insalata Falafel kredenzen möchte - geschenkt. &quot;Im Magen kommt eh alles durcheinander&quot;, sagt Vatter immer. Außerdem zeigt es: Multikulti-Europa funktioniert zumindest kulinarisch - sogar mit Türkei. Wobei - die Sache mit der priviligierten Partnerschaft muss ich mir dringend nochmal überlegen, denn die besagte Karte, die mir jüngst in den Briefkasten flatterte, enthielt neben den Werken aus Azurro-Achmeds Fastfood-Küche auch die Einladung zur Halloween-Party in selbigem Etablissement. Die Gruselfete in einem Laden, wo Männer mit Elektrosäbeln an Gammelfleisch rumsensen ist mir dann doch etwas zu viel Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso wenig brauche ich übrigens den Flyer des internationalen Food-Service &quot;Titanic&quot;, der mir unlängst aus dem Briefkasten entgegenpurzelte und in dem ein asiatisch-mexikanisch-italienischer Speisenmix feilgeboten wird. Es kann sein, dass ich falsch informiert bin, aber es gab da doch mal dieses Schiff, in dem ein Haufen reicher Schnösel beim Verspeisen erlesenster Importware von einem kleinen Eisberg überrascht wurde und daraufhin größtenteils ertrank - hieß das nicht auch Titanic? Ist es vor diesem Hintergrund clever ein Restaurant nach dem Kahn zu benennen? Nein, ist es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den fantastischsten Namen hat sich aber der Besitzer von &quot;Darwin's Bistro&quot; ausgesucht, der neulich seinen Flyer in meinen Briefschlitz steckte. Darwin teilt sich das Bistro übrigens mit seiner Mama, die in der Küche steht und für den &quot;täglich wechselnden Mittagstisch&quot; sorgt. Was es da wohl gibt ...? Fliegenpilzragout, Fingerhutsuppe und Rucolasalat an Kreuzkraut - um dem &quot;Survival of the Fittest&quot; ein bißchen auf die Sprünge zu helfen? Man erfährt es nicht, denn um Kosten zu sparen druckt Darwin keine Speisenkarte ab, sondern teilt sich den zweiseitigen Flyer mit einen örtlichen Gas-Wasser-Scheisse-Service. Spitze.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Sun, 1 Nov 2009 13:55:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: CD-Review: Alex Face - Never been alright</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/490/alex-face_never-been-alright</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/490/alex-face_never-been-alright</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1255640039.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;CD-Review: Alex Face - Never been alright&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Angesichts der verstimmten Klänge, die beim Durchlauf von Alex Face' neuem Album &quot;Never been alright&quot; aus den Boxen scheppern, muss man sich fragen: &quot;Kriegt heute eigentlich jeder einen Plattenvertrag, der sein Instrument einigermaßen gerade halten kann?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier Schweden, die sich angeblich nach einem Zahnarzt benannt haben, der seine Zulassung verloren haben soll, weil er darauf bestanden hat bei der Behandlung eine Vogelmaske und einen Superhelden-Umhang zu tragen, klingen bei ihrem live eingeschrammelten Zweitwerk enorm schräg. Ob das aus Versehen passiert oder Teil ihrer Reminiszenz an den Rock der 60-er Jahre ist, spielt im Prinzip keine Rolle. Es nervt einfach tierisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In schlechten Momenten klingen sie wie eine Libertines-Coverband in den raren guten wie die frühen Rolling Stones, aber eins haben alle Songs gemeinsam: Die Band ist offensichtlich überzeugt davon, dass ein einziges Vier- bis Fünf-Akkorde-Riff pro Song absolut ausreicht und reiten unablässig auf den immer gleichen Tonfolgen herum bis der Arzt kommt. Der Zahnarzt. Mit der Vogelmaske. Und dem Umhang. Als Betäubung hat er eine CD dabei. Ratet mal welche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wird es dunkel.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 22:54:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: CD-Review: Editors - In this light and on this evening</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/489/editors-in-this-light-and-on-this-evening</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/489/editors-in-this-light-and-on-this-evening</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1255550884.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;CD-Review: Editors - In this light and on this evening&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Mit ihrem Stil irgendwo zwischen Bravery, Killers und Bloc Party hatten die Herren um Tom Smith ja schon immer einen Hang zur wavelastigen Spielart des Indierock, aber mit ihrem neuen Werk &quot;In this light and on this evening&quot; haben sich die Engländer vom Attribut &quot;Rock&quot; absolut verabschiedet. Stattdessen packen sie einen dekorativen Keyboard-Teppich aus den frühren 80-ern aus und klingen so, wie es halt klingt, wenn Leute auf der Tanzfläche nicht mehr als zweieinhalb Schritte vor und zurück latschen sollen und das dann Tanzen nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, Smith hat aus seiner Vorliebe für Ian Curtis und seinen Namensvetter Robert nie einen Hehl gemacht, und ein Ausbund an Lebensfreude waren auch die beiden Vorgänger-Alben nicht, aber dass das Quartett aus Birmingham die Gitarren faktisch in die Ecke stellt und stattdessen auf Staubmäntel, Patchouli und Synthie-Eskapaden setzt, ist dann doch etwas zuviel des Guten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Warum die erste Single-Auskopplung &quot;Papillon&quot; allenthalben hochgelobt wird, ist mir ein Rätsel. Den Song haben &quot;Deine Lakaien&quot; vor zwanzig Jahren schon besser gespielt. Klang zumindest so ähnlich. Der Rest des Albums ist ähnlich unterirdisch, schwarz und nichtssagend. Der Soundtrack zum Selbstmord einer Band. Fürchterlich.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:40:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: Konzert-Review: Masters of Reality live in Bochum</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/488/masters-of-reality-live</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/488/masters-of-reality-live</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1255376905.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;Konzert-Review: Masters of Reality live in Bochum&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Irgendwie scheint es sich nicht so richtig herumgesprochen zu haben, dass an diesem Abend der Erfinder eines ganzen Genres auf die Bühne der Matrix steigen wird. Vielleicht 250 Leutchen haben den Weg in den Bochumer Keller gefunden, als gegen 22 Uhr die Vorband mit dem langen Namen &quot;Vic du Monte's persona non grata&quot; die Bühne entert. Kürzlich hieß die Truppe noch &quot;Vic du Monte's idiot prayers&quot;, was einen auch nicht weiterbringt, wenn man nicht weiß, dass besagter Vic Du Monte im bisherigen Leben des öfteren unter dem Namen Chris Cockrell auftauchte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da klingeln dann bei Freunden des Stoner Rocks die Ohren in den schrillsten Alarmtönen, denn der Mann war 1989 Gründungmitglied von Kyuss und hat damit lebenslang Legendenstatus. Darüber hinaus  hat er in seinem aktuellen Line-Up gleich noch den letzten Kyuss-Drummer Alfredo Hernandez mit an Board.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;intern&quot; title=&quot;Vic Du Monte's Persona Non Grata - Live in der Matrix Bochum&quot; rel=&quot;lightbox&quot; onfocus=&quot;if(this.blur)this.blur()&quot; href=&quot;/cms_bilder/originale/upload_1255378470.jpg&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; alt=&quot;Vic Du Monte's Persona Non Grata - Live in der Matrix Bochum&quot; src=&quot;/cms_bilder/display/webpage_1255378470.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es ist also eine ziemlich schwere Bürde, die das Quartett im Vorprogramm der Masters of Reality da zu tragen hat, aber sie lösen ihre Aufgabe ganz passabel, indem sie gar nicht erst den Anschein erwecken, hier könnte eine Band auf der Bühen stehen, die musikalisch irgendetwas mit Kyuss zu tun hat. Stattdessen gibt es ziemlich punkige Rocknummern, die ab und zu etwas Blues durchschimmern lassen und gelegentlich auch eine Ecke Country-Musik mitbringen. Nichts überwältigendes, aber auf jeden Fall eine energiegeladene Mischung ehrlicher Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann folgt, darauf haben Fans in Deutschland seit acht Jahren gewartet. 2001 führte die &quot;Deep in the hole&quot;-Tour die Gruppe um Mastermind Chris Goss zum letzten Mal in unsere Gefilde, und es sah eine Zeit lang so aus, als ob es das letzte Mal gewesen sein könnte, denn eigentlich hatte der Begründer des Stoner Rock seine Instrumente an den Nagel gehängt, um nur noch seiner Produzenten-Tätigkeit nachzugehen. Als solcher hatte er unter anderem den schon erwähnten Kyuss ihren brachialen Wüstensound verliehen und die Queens of the Stone Age ins rechte Soundgewand gekleidet. Doch scheinbar konnte der Mann, der gerade seinen 50-sten Geburtstag gefeiert hat, die Finger dann doch nicht still halten und brachte im Sommer mit &quot;Pine/Cross Dover&quot; das gefeierte fünfte Studio-Album in der 23-jährigen Band-Geschichte heraus. Das gilt es zu supporten und so stehen die Masters an diesem Abend auf der Bühne der Matrix, und haben auch trotz der luftigen Reihen im Publikum jede Menge Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel=&quot;lightbox&quot; class=&quot;intern&quot; title=&quot;Chris Goss - Live in der Matrix Bochum, 8.10.2009&quot; onfocus=&quot;if(this.blur)this.blur()&quot; href=&quot;/cms_bilder/originale/upload_1255377580.jpg&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; alt=&quot;Chris Goss - Live in der Matrix Bochum, 8.10.2009&quot; src=&quot;/cms_bilder/display/webpage_1255377580.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Im Mittelpunkt stehen natürlich zunächst auch neuere Songs wie &quot;Absinthe Jim and me&quot; oder &quot;Dreamtime stomp&quot;, und so dauert es seine Zeit, bis bei der grandiosen Zehn-Minuten-Version von &quot;Doraldina's Prophecies&quot; das Eis endgültig gebrochen ist. Der Chef fühlt sich sichtbar wohl auf der Bühne, und rockt trotz einer sichtbaren Kilogramm-Differenz zur letzten Tour kräftig das Haus. Angesichts eines zu ihm nach oben gereichten Kräuertlikörs erklärt Goss dem Publikum, dass er gerne und &lt;a href=&quot;http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=64177877&quot;&gt;oft Jägermeister trinkt&lt;/a&gt; - und zwar nicht, weil er dafür bezahlt würde, sondern, weil es ihm schmeckt. Weniger spaßig findet er die CD, die dem Produzenten aus der ersten Reihe zugeschoben wird. &quot;Other musicians are getting flowers ...&quot; Er dagegen bekomme immer CDs - was soll er jetzt damit machen? &quot;Ich geh gleich mal reinhören, sorry Leute, ihr müsst jetzt mal einen Moment warten&quot;, grinst er kopfschüttelnd. &quot;They'll never learn ...&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht es mit Musik: Das perfekt eingespielte Quartett mit Mathias Schneeberger am Keyboard, Paul Powell (Bass) und John Leamy (Drums) gibt ordentlich Gas und zeigt sich enorm spielfreudig. Zum Teil rocken sie sehr ungewöhnliche und gejammte Versionen vor allem der älteren Stücke. &quot;John Brown&quot; zum Beispiel braucht eine gute Viertelstunde, bis sich aus dem Intro der Song entwickelt. &quot;Up in it&quot; erklingt zunächst weihnachtlich, bis der unnachahmliche Groove aus den Matrix-Boxen ballert. Gut zwei Stunden rocken Meister Goss und seine Mitstreiter bis die Lichter angehen - und kommen hoffentlich nicht erst wieder in acht Jahren wieder.&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 22:16:00 GMT</pubDate>
	</item>
	<item>
		<title>MUSIKALISCHES: Buchkritik: Dancing Shoes</title>
		<link>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/487/dancing-shoes</link>
		<guid>http://www.existenznachweis.de/musikalisches/487/dancing-shoes</guid>
		<description>&lt;img src=&quot;http://www.existenznachweis.de/cms_bilder/thumbnails/tn_1253737744.jpg&quot; border=&quot;2&quot; alt=&quot;Buchkritik: Dancing Shoes&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;p&gt;Es gibt so Bücher, bei denen man sich unweigerlich fragt: Wer kauft das? Der Bildband &quot;Dancing Shoes&quot; des Fotografen Gerrit Starczewski gehört wohl dazu. Denn der Oberhausener hat sein Werk der Fußbekleidung von Alternativ- und Rockmusikern gewidmet. Und spätestens seit Al Bundy wissen wir: Männer, die sich beruflich mit Schuhen beschäftigen, stehen nicht auf der Sonnenseite des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die Anderen im Fotograben vor der Bühne versuchen, das möglichst perfekte Poserfoto von Sänger oder Gitarrist einzufangen richtet der 23-Jährige seine Linse auf den Boden. Dort fängt er meist wenig Überrarschendes ein: Sneakers zum Schnüren oder Kletten, gerne und oft abgeranzte Chucks, auch mal Cowboystiefel oder Lackschühchen im Metallic-Look.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Etwas extravaganter wird es - wen wundert's - wenn Frauen die Bühne besiedeln, dann gibt es schon mal Hochhackiges wie bei Kim Gordon, Verwirrendes wie von Roisin Murphy oder Unappetitliches à la Beth Ditto. Bei einem Barfuss-Mitglied von Lo-Fi-Fnk wuchert das Nagelhorn um die Ecke, und die Schuhe von den Black Lips würde nicht mal ein ausgewachsener Heckenpenner frewillig tragen. Hätte ich ohne dieses Wissen weiterleben können? Unbedingt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewidmet ist das Buch übrigens dem Opa des Fotografen, der ihm mit auf den Weg gegeben hat: &quot;Das Wichtigste bei einem Mann sind die Schuhe, Gerrit. Sie müssen glänzen und frisch gewichst sein.&quot; An dieses Credo hält sich fast keiner der porträtierten Latschen, aber was will man erwarten - ist halt Rock'n'Roll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Ein nett aufgemachtes Buch, das man gerne mal durchblättert, dann aber auch genauso gerne in die Ecke legt, und nur noch hervorkramt um es dem Besuch zu zeigen: &quot;Guck mal wie ekelig, die Black Lips und Beth Ditto.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erschienen 2009 bei Edel:Rockbuch.&lt;br /&gt;  ISBN: 978-3-941376-07-6&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 22:28:00 GMT</pubDate>
	</item>
	</channel>
</rss>
